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Philosophie

„Wein und Kunst genießen . . .“  –  so lautet die selbstgewählte Maxime von DREI HERREN.

Nach unserer Überzeugung  gibt es im Weinbau kaum eine modernere Haltung als das Bestreben, den naturgegeben substantiellen Reichtum der Trauben im  Wein zu bewahren. Entsprechend bekennt sich DREI HERREN beim Ausbau seiner Weine zu einer Philosophie des „kontrollierten Nichtstuns“: Keine Schönung, keine manipulativen Eingriffe, sondern eine aufmerksame, zeitintensive Begleitung des naturbelassenen Zustands. Insofern bilden nach unserem Verständnis in der Kunst des Weinbaus Tradition und Moderne eine Einheit.

Der Dialog zwischen Tradition und Moderne prägt die weitere Atmosphäre  des Weingutes. Entsprechend gestaltet sich sein Erscheinungsbild. Tradition meint hier die denkmalsgerechte Bewahrung seiner historischen Substanz: der „Steinernen Schnecke“ aus der 1. Hälfte des 17., des Gutshauses aus dem frühen 18. Jahrhundert, der historischen Räume und Wandmalereien in seinem Obergeschoss sowie der seit dem 17. Jahrhundert in den terrassierten Steillagen angelegten Trockenmauern, von denen mehr als 1000 m²  saniert und erneuert wurden.

Die Bewahrung der historischen Substanz kann nicht funktionieren, ohne auf die Notwendigkeiten der Gegenwart Rücksicht zu nehmen: Dazu gehört die Auseinandersetzung mit der geistigen Situation unserer Zeit. Sie spiegelt sich wider in der Präsentation einer Sammlung hochwertiger moderner und zeitgenössischer Kunst in den historischen Räumen des Weingutes sowie in der ebenerdigen Weinstube mit angrenzender Vinothek.

Hier sind Werke von Künstlern wie Karl Heinz Adler, Christian Ludwig Attersee, Otto Dix, Gotthard Graubner, Tadeusz Kantor, Elke Krystufek, Fritz und Barabara Klemm, Lecker & Heiss, Osmar Osten, Georg Karl Pfahler,  Neo Rauch, Hans Peter Reuter, Sophia Shama, David Lee Thompson, Gerald Zschorsch zu besichtigen. Ebenso gehören dazu sämtliche Ausbaumaßnahmen nach den Bedürfnissen eines modernen Weinbaubetriebes. Traditionsbewusstsein und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden sich in Weinberg und Keller zu harmonischer Einheit.