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Wein & Kunst

Gutem Wein und guter Kunst eignet stets eine innere Qualität, die sich einer endgültigen, rationalen Erklärung entzieht, gleichwohl aber empfunden wird: Von Allen empfunden und doch von jedem ein bisschen anders. Man lese nur die variierenden Beschreibungen international anerkannter Weinsachverständiger zu ein und demselben Spitzenwein. Diese komplexe innere Tiefe zu erreichen, ist die hohe Kunst der Weinerzeugung wie auch jene der bildnerischen Darstellung. Und das daraus ableitbare Genusserlebnis will Ihnen DREI HERREN gerne vermitteln.

Das jüngste, noch im Werden begriffene Vorhaben von DREI HERREN ist ein Weinwanderweg durch die Steillage des Hermannsberges, hinauf zur „Steinernen Schnecke“. Gemäß unserer Maxime „Wein und Kunst genießen …“ wird er von Skulpturen und Plastiken begleitet. Ende 2015 werden davon insgesamt zwölf der Künstlerinnen und Künstler Winfried Baumann, Gisela von Bruchhausen, Alexander Fischer, Karla Helene Hecker, Karl Knappe, Miriam Lenk, Michael Lutz, Osmar Osten, Detlef Reinemer, Charlotte Sommer-Landgraf und David Lee Thompson installiert sein.

Konsum und Wahrnehmung von Wein und Kunst weisen vergleichbare Strukturen auf:

Erster Kontakt bzw. unmittelbar erste Anmutung – sympathisch/unsympathisch

Wein: Flasche und Etikett, Farbe und Duft.

Kunst: Atmosphäre und Flair einer ersten Gesamtwahrnehmung von Thema, Farbe, Form und Raum.

Zweiter, vertiefter Kontakt durch Verkostung bzw. nähere Betrachtung

Wein: Geschmacksprofil durch das Zusammenspiel von Körperstruktur, Aromen, Mineralität, Terroir- und Sortenspezifik; Stilistik der Vinifizierung. Hält der Wein, was der erste Kontakt verspricht?

Kunst: Werksstruktur durch das Zusammenspiel von Komposition, Materialität, Technik, Inhalt und Originalität. Wird der erste Eindruck eingelöst?

Drittens: Der Nachhall

Wein: Kurzer oder langer Abgang als Abbruch des Geschmackserlebnisses oder nachhaltige Weiterführung in sensorische Empfindungsräume.

Kunst: Abruptes Ende des Kunsterlebnisses oder stimulierende Animation des Rezipienten in offene Wahrnehmungs- und Denkräume.

Detlef Reinerer Einer trage …

Detlef Reinemer: „Einer trage … “ 2014

Miriam Lenk Janusfee

Miriam Lenk: „Janusfee “ 2015